Gedenken an die Befreiung Neubrandenburgs, des KZs Ravensbrück und seiner Außenlager “Waldbau”, “Mechanische Werkstätten” und des Kriegsgefangenenlagers Fünfeichen vom Faschismus am 29. April 1945

Das Friedensbündnis organisierte am 29. April 2026 ein Gedenken an die Befreiung Neubrandenburgs, des KZs Ravensbrück und seiner Außenlager sowie des Kriegsgefangenenlagers Fünfeichen vom Faschismus 1945 an der “Trauernden”. Roswitha, Sprecherin des Friedensbündnisses, hielt eine emotionale Gedenkrede. Sie wies u.a. darauf hin, dass eine zunehmende Kriegsgefahr bestünde, das deutsche Volk auf einen Krieg gegen Russland eingeschworen wird. Sie zitierte Bertolt Brecht mit seinem Vergleich zu Karthagos drei Kriegen. Am Schluss rief sie alle auf, im 85. Jahr der Wiederkehr des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion am 20. Juni 2026 in Berlin zur großen Demo “Russland ist nicht unser Feind” zu kommen. Helga rezitierte ein ergreifendes Gedicht einer österreichischen Insassin des KZs Ravensbrück, die im Frühjahr 1942 in der Heil-und Pflegeanstalt Bernburg  vergast wurde. Zum Abschluss sprach kurz Angela.
Mit dem Gedicht “An meine Landsleute” beendete sie die Veranstaltung. Im letzten Jahr, dem 80. Jahrestag der Befreiung, entzündeten Mitglieder des Friedensbündnisses und Montagsdemonstranten am 29. April Kerzen am Sowjetischen Ehrenmal und auf den Gräbern des Oststadtfriedhofs.

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