Aktuelles

Pfingstkonzert und Kunst Offen am 19. Mai 24 im “Vier Winde Hof” in Plath bei Tino und Sophia Eisbrenne

Kunst Offen und Pfingstkonzert auf dem Vier-Winde-Hof in Plath bei den Eisbrenners. Sophia stellte ihre Bilder aus und Tino musizierte, nicht wie gewohnt im Garten, sondern in Erwartung des Regens, der pünktlich zu Beginn des Konzertes zu gießen begann, in der Galerie. Die war bis auf den letzten Stuhl gefüllt, einige Besucher nahmen auf dem Teppich Platz. Tino, letzten Sonntag von der 3-wöchigen Reise aus dem “nicht befreundeten Ausland” zurück, hatte auch viel zu erzählen. Die Reise begann mit der Ehrung Immanuel Kants 300. Geburtstag in Kaliningrad, auch W.I. Lenins Geburtstag und endete mit dem Tag des Sieges in Moskau. Russland feiert den Tag im Stolz, die Kraft aufgebracht zu haben, diese schlimme Zeit überstanden zu haben! Große Anerkennung fand Tinos Bemühen, in der gegenwärtig schlimmen Zeit Brücken zu bauen, in der Berufung als einziger Ausländer in die Jury “Doroga na Jaltu”, nachdem er im vergangenem Jahr den 2. Platz als Aktiver errang. Wie er auf seinem Kanal schreibt, war die Woche wieder zu Haus angefüllt mit 6 Konzerten und einer Buchlesung. Dabei Wahlkampf für BSW u.a. in Hamburg, Hannover und Friedenskonzert für die “Die Linke”. Das 7. das Pfingstkonzert begann mit, Hölderlins Gedicht “An die Deutschen” von 1799. Zum “hinter den Spiegel stecken”, oder auch nicht! Auch er fiel der Bücherverbrennung 1933 zum Opfer. Das Programm, wie immer nachdenklich, erfrischend und nicht wenige verabschiedeten sich bis zum 14. Juni in der “Maigalerie” der Jungen Welt in Berlin zur Ehrung des 100. Geburtstags des Dichters, Schriftstellers und Bardens Bulat Okudschawas.

Nachlese zum Tag der Befreiung in Prenzlau und dem Tag des Sieges am 09.05.2024 in Berlin

8. Mai Tag der Befreiung in Prenzlau. 16.00 Uhr

Der Bürgermeister, Herr Sommer, hatte Helga eingeladen. Mit Ihr wurden Vertreter unseres Friedensbündnisses von den Prenzlauer Friedensfreunden erwartet. An der Feierlichkeit nahmen Mitarbeiter der Russischen Botschaft, wie auch in Neubrandenburg, teil. Herr Dr. Heinrich, Beigeordneter des Bürgermeisters, hielt eine beeindruckende Rede zur Ehrung der geopferten Menschenleben. Weitere Namen waren dem Vergessen entrissen und auf der Gedenktafel eingemeißelt worden. Zur Feierlichkeit trug ein Posaunenchor bei, auch die beiden Feuerschalen loderten. Eine sehr würdige Ehrung.

9. Mai Tag des Sieges.

Sowjetisches Ehrenmal Berlin Treptower Park. Bereits am 8.5.2024 war der Parkplatz an der Puschkinallee erstmalig vollständig für Besucher gesperrt. Ein großes Polizeiaufgebot erwartete die Besucher, die diverse Kontrollen, z.T auch Leibesvisitationen unterzogen wurden. Uns betraf es mit Friedensfahne und Kameratasche. Verboten waren sowjetische und russische Fahnen, Symbole (Georgsband, Z, V, Militäruniformteile), Soldatenlieder. Dagegen war am Stand der Ukraine die blau gelbe Fahne und als Deko und zur Einkleidung die weiß- blau- weiße Protestflagge gestattet, die auch von Ukrainern gemeinsam mit der EU Fahne, die Stufen hinauf, zur Ruhmeshalle des Denkmals getragen wurde. Verboten wurde der angemeldete Stand der Tageszeitung Junge Welt, weil diese auf der Titelseite das bekannte Bild des Hissens der Siegesfahne auf dem Reichstag abgedruckt hatte. Das „Unsterbliche Regiment“ war am Denkmal im Tiergarten nur in kleinen Zehnergruppen zugelassen.
Gefreut haben wir uns über die Aktivitäten und den deutsch/russischen Gesang der „Friedensbrücke“ ( Donbass- Soli-Aktion) und der russischen Besucher. Als wir gegen 15.30 das Ehrenmal verlassen wollten, strömten trotz, der infolge der polizeilichen Maßnahmen, langen Wartezeit Massen mit Blumen zum Denkmal. Einen Kranz der Bundesrepublik und der Stadt Berlin suchten wir vergebens. Abseits sammelten sich Besucher zum mitgebrachtem Imbiss. Als wir im Vorbeigehen die Melodie von Tino Eisbrenners „Kraniche“ hörten gesellten wir uns ein Weilchen zu den Feiernden. Sie verstehen nicht mehr, was in Deutschland abgeht. Da war die Kriegsrede von Pistorius in den USA noch nicht einmal bekannt. Als wir das Gelände verließen, kam die Internationale Motorrad Staffel mit ca. 40- 50 Maschinen an. Beschämend und entwürdigend was das offizielle Deutschland bietet.

8. Mai Tag der Befreiung in Prenzlau. 16.00 Uhr Der Bürgermeister, Herr Sommer, hatte Helga eingeladen. Mit Ihr wurden Vertreter unseres Friedensbündnisses von den Prenzlauer Friedensfreunden erwartet. An der Feierlichkeit nahmen Mitarbeiter der Russischen Botschaft, wie auch in Neubrandenburg, teil. Herr Dr. Heinrich, Beigeordneter des Bürgermeisters, hielt eine beeindruckende Rede zur Ehrung der geopferten Menschenleben. Weitere Namen waren dem Vergessen entrissen und auf der Gedenktafel eingemeißelt worden. Zur Feierlichkeit trug ein Posaunenchor bei, auch die beiden Feuerschalen loderten. Eine sehr würdige Ehrung. 9. Mai Tag des Sieges. Sowjetisches Ehrenmal Berlin Treptower Park. Bereits am 8.5.2024 war der Parkplatz an der Puschkinallee erstmalig vollständig für Besucher gesperrt. Ein großes Polizeiaufgebot erwartete die Besucher, die diverse Kontrollen, z.T auch Leibesvisitationen unterzogen wurden. Uns betraf es mit Friedensfahne und Kameratasche. Verboten waren sowjetische und russische Fahnen, Symbole (Georgsband, Z, V, Militäruniformteile), Soldatenlieder. Dagegen war am Stand der Ukraine die blau gelbe Fahne und als Deko und zur Einkleidung die weiß- blau- weiße Protestflagge gestattet, die auch von Ukrainern gemeinsam mit der EU Fahne, die Stufen hinauf, zur Ruhmeshalle des Denkmals getragen wurde. Verboten wurde der angemeldete Stand der Tageszeitung Junge Welt, weil diese auf der Titelseite das bekannte Bild des Hissens der Siegesfahne auf dem Reichstag abgedruckt hatte. Das „Unsterbliche Regiment“ war am Denkmal im Tiergarten nur in kleinen Zehnergruppen zugelassen. Gefreut haben wir uns über die Aktivitäten und den deutsch/russischen Gesang der „Friedensbrücke“ ( Donbass- Soli-Aktion) und der russischen Besucher. Als wir gegen 15.30 das Ehrenmal verlassen wollten, strömten trotz, der infolge der polizeilichen Maßnahmen, langen Wartezeit Massen mit Blumen zum Denkmal. Einen Kranz der Bundesrepublik und der Stadt Berlin suchten wir vergebens. Abseits sammelten sich Besucher zum mitgebrachtem Imbiss. Als wir im Vorbeigehen die Melodie von Tino Eisbrenners „Kraniche“ hörten gesellten wir uns ein Weilchen zu den Feiernden. Sie verstehen nicht mehr, was in Deutschland abgeht. Da war die Kriegsrede von Pistorius in den USA noch nicht einmal bekannt. Als wir das Gelände verließen, kam die Internationale Motorrad Staffel mit ca. 40- 50 Maschinen an. Beschämend und entwürdigend was das offizielle Deutschland bietet.

Gedenkfeier zum Tag der Befreiung in Neubrandenburg

Etwa 40 Bürger Neubrandenburgs ehrten die Soldaten der Roten Armee, unsere Befreier vom Hitlerfaschismus, und mahnten zu Wachsamkeit und Widerstand gegen das Erstarken des Faschismus in Deutschland und demonstrierten ihre Verbundenheit mit Russland.

Am 29.April gedachten wir des Tages, an dem Neubrandenburg 1945 von sowjetischen Soldaten befreit wurde. Unsere Friedensfahnen waren dort an dem Denkmal der Trauernden wiederum nicht erwünscht.

 

 

Gedenkfeier 08.05.2024 Tag der Befreiung in Neubrandenburg

8. Mai 2024- Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Das Friedensbündnis Neubrandenburg gedachte auch in diesem Jahr am 8. Mai der für die Befreiung vom Faschismus gefallenen sowjetischen Soldaten am Sowjetischen Ehrenmal in Neubrandenburg. Vor 79 Jahren verkündete am 8. Mai 1945 die deutsche Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation. Damit endete der Zweite Weltkrieg in Europa, der mit dem Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen am 1. September 1939 begann und Millionen Menschenleben forderte. 

Neubrandenburg wurde in den letzten Kriegstagen vom 29. auf den 30. April 1945 bei Kämpfen zwischen der Wehrmacht und der Roten Armee sowie durch Brandstiftungen zu 80 Prozent zerstört. Das sowjetische Ehrenmal erinnert an Soldaten der Roten Armee, die bei der Befreiung der Stadt ums Leben kamen. 360 von ihnen fanden ihre letzte Ruhe auf dem Neuen Friedhof in der Oststadt. (Nordkurier)

Rund 20 Menschen veranstalteten am Mittwoch zum 79. Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa eine Demonstration und zogen zum Sowjetischen Ehrenmal auf dem Neuen Friedhof. (Foto: Mirko Hertrich)

Demo des Friedensbündnisses Norddeutschland am 5. Mai. 2024

Das Friedensbündnis Norddeutschland demonstrierte am Sonntag, den 5. Mai, in Rostock. Der Protestzug unter dem Motto „Die Ostsee muss ein Meer des Friedens sein – Keine Panzerverladung über den Rostocker Hafen“ begann um 13 Uhr vor dem Ostseestadion und führte vorbei am Marinekommando in der Kopernikusstraße, zur Endkundgebung an der Kunsthalle am Schwanenteich. Die Demonstration fand bei den Rostockern regen Zuspruch. 

 

Demo des Friedensbündnisses Nord am 5. Mai. 2024

Das Friedensbündnis  Neubrandenburg beim “Demokratiefest” am 1. Mai 2024

Das Friedensbündnis Neubrandenburg beteiligte sich trotz der Ausladung durch den DGB-Kreisvorstand am 1. Mai an dem “Demokratiefest” in Neubrandenburg. Unser Stand befand sich an der Bibliothek in der Stargarder Straße. Die präsentierten Losungen fanden reges Interesse und viel Zustimmung der Besucher. Mehrfach mussten wir verwunderten Bürgern erklären, warum wir nicht auf dem Markt stehen dürfen. Wir danken allen Besuchern und Helfern, insbesondere auch für die Unterschriften gegen die, von Rheinmetall geplante, Rüstungsfabrik in Unterlüß/ Niedersachsen.

Friedensbündnis NB beim 1. Mai 2024

DDR-Musiker als Jurymitglied im Kreml: „In Deutschland haben wir darin wenig Tradition“

Im letzten Jahr sorgte die Teilnahme von Tino Eisbrenner an einem russischen Musikwettbewerb für Kritik. Jetzt singt er nicht mehr, sondern bewertet die anderen Künstler.

2010: Tino Eisbrenner beim Open-Air-Festival Ost-Rock Klassik

Eindrücke von der Montagsdemo am 29.04.2024 in Neubrandenburg

Am Montag, dem 29.04.24 versammelten sich, in Vorbereitung auf den 1.Mai 24, wiederum ca. 100 Teilnehmer auf dem Marktplatz Neubrandenburg. Eva erinnerte in einer kurzen Rede an die Parallelen des 2. Mai 1933 in Deutschland, als die Nazis an diesem Tag die Gewerkschaftshäuser besetzte und Gewerkschafter misshandelte, in KZ sperrte und viele tötete, und des 2. Mai 2014 in Odessa, als Gewerkschafter gegen den, von den USA angezettelten und gut bezahlten “Maidanputsch” protestierten, wo letztlich 48 Menschen lebendigen Leibes im Gewerkschaftshaus verbrannten, das die Asowfaschisten in Brand setzten, Willi rief alle auf, den 1. Mai 2024 als “Kampf-und Feiertag” zu begehen und das Friedensbündnis, das zum 3. Mal nicht auf dem, vom DGB so genannten, “Demokratiefest” stehen darf. Das Friedensbündnis steht vor der Regionalbibliothek in der Stargarder Straße. Heraus zum 1. Mai 2024!

Eindrücke von der Montagsdemo am 29.04.2024 in Neubrandenburg

Gedenkfeier zur Befreiung des KZ Ravensbrück und seiner Außenlager durch die Rote Armee am 30. April 1945

Am 29. April 2024 wurde an der “Trauernden”, initiiert von der Fraueninitiative Neubrandenburg, der Befreiung des KZ Ravensbrück und seiner Außenlager in der Stadt sowie der Befreiung der Kriegsgefangenen in Fünfeichen gedacht. 

Mitglieder des Vereins “Freunde des Friedens e.V.” und des Friedensbündnisses Neubrandenburg nahmen daran teil.

30. April 1945 Befreiung des KZ Ravensbrück und seiner Außenlager durch die Rote Armee

Friedensbündnis beim Demokratiefest am 1. Mai

Das Friedensbündnis nimmt auch in diesem Jahr mit einem Informationsstand am 12. Neubrandenburger Demokratiefest teil.

Sie finden uns an der Bibliothek in der Stargarder Straße. Besuchen Sie uns und informieren Sie sich über unsere Arbeit zum Erhalt des Friedens in Deutschland und der EU!

Das Friedensbündnis Neubrandenburg

08 Mai 2024 – Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Das Friedensbündnis Neubrandenburg wird auch in diesem Jahr am 8. Mai der für die Befreiung vom Faschismus gefallenen sowjetischen Soldaten am Sowjetischen Ehrenmal in Neubrandenburg gedenken. In den letztem Tagen galt unsere Aufmerksamkeit verschiedenen Gedenkstätten. Leider fanden wir kritikwürdige Zustände. Das veranlasste uns Verantwortliche anzuschreiben und die Russische Botschaft davon in Kenntnis zu setzen (siehe Anlagen).

Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Eindrücke von der Montagsdemo am 22.04.24

Auch an diesem Montag versammelten sich wieder rund 100 Teilnehmer zur traditionellen Demo und anschließendem Spaziergang durch die Stadt. Ausgewertet wurde u.a. die Demonstration vom 20.04.24 auf dem Berliner Alexanderplatz, die sich gegen die neuen WHO-Pläne richtete. Roswitha sprach mahnende Worte zur Kriegsvorbereitung der Ampelregierung und der CDU/CSU im Bundestag. “Nie wieder Faschismus-nie wieder Krieg”. Am Freitag, dem 26.04.24 wird eine weitere Friedensdemo um 15.30 Uhr vor dem Rathaus Neubrandenburg stattfinden. Das Friedensbündnis rief zur Unterstützung auf. 

Eindrücke von der Montagsdemo am 22.04.24

SÄBELRASSELN mit POLITPROMINENZ auf dem Marktplatz NEUBRANDENBURG

Das Friedensbündnis Neubrandenburg protestierte am 18.April 2024 mit einer Mahnwache gegen das „Säbelrasseln“ des Bundeswehr auf dem Markt Neubrandenburg. Die Mahnwache fand regen Zuspruch der Passanten, aber auch vereinzelte Ablehnung.

Brigadegeneral Christian Nawrat fuhr mit dem Radpanzer GTX Boxer vor, um das Kommando über die Panzergrenadierbrigade 41 an General Ralf Hammerstein zu übergeben. Die 41. Panzer-grenadierbrigade, deren Stab sich in Neubrandenburg befindet, stationiert derzeit einen Teil ihrer Einheiten in Litauen. An dem militärischen Spektakel zur Kriegsertüchtigung nahmen Vertreter von Bundes-, Land-, und Kreistag, sowie der Stadtvertretung teil. Landtagspräsidentin Birgit Hesse und der Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg Silvio Witt schritten die Ehrenfront ab.

Der Gipfel der Geschmacklosigkeit wurde erreicht, nachdem das Heeresmusikkorps Reinhard Meys Lied „Über den Wolken“ intonierte und dazu 2 Eurofighter den Markt tief überflogen. Ob diese Inszenierung im Sinne des Pazifisten Reinhard Mey ist?

Das Friedensbündnis verurteilte solches „Säbelrasseln“ und die damit einhergehend Indoktrinierung von Schulkindern.

„Ich muss meinen Puls herunterfahren“ – Hitler-Vergleich von Pistorius und erfundene Putin-Zitate

Am 11. April hatte SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius den russischen Präsidenten mit Adolf Hitler verglichen und erklärt, Putin würde nach dem Krieg gegen die Ukraine nicht stoppen. Europa müsse sich auf einen großangelegten russischen Angriff vorbereiten. Dies hätte der russische Präsident „auch klar gesagt, genauso deutlich wie Hitler, der auch immer gesagt hat, dass er nicht aufhören würde“. Vor diesem Hintergrund wollten die NachDenkSeiten wissen, was der deutsche Verteidigungsminister mit dieser Art von Vergleichen bezweckt und ob Pistorius seine Behauptung, „das hat er auch klar gesagt“, anhand von konkreten Zitaten belegen könnte. Von Florian Warweg. (NachDenkSeiten)

 

Grünen-Verbot: Die Debatte wird lauter – Aber die Hürden liegen hoch

Die Diskussion über ein Verbot der Partei Die Grünen nimmt an Fahrt auf – schließlich gilt die Gruppierung laut Experten als „gesichert kriegstreiberisch“ mit Toleranz für osteuropäische Rechtsradikale. Kritik gibt es an der zurückhaltenden Einordnung der Partei als „transatlantischer Verdachtsfall“. Aber es gibt auch Warnungen vor einem Verbot der Grünen: Die grünen Tendenzen zur Militarisierung, Meinungskontrolle oder Inkaufnahme der Verarmung vieler Bürger könnten sich dann in subversiven Strukturen verfestigen. Eine satirische Agenturmeldung von Tobias Riegel. (NachDenkSeiten)

240417-Satire-Titelbild4-Antimon-Shutterstock.

Gemeinsame Erklärung zum Besuch des Bundeskanzlers Olaf Scholz in China

Diese Erklärung von Hajo Funke, Harald Kujat, Peter Brandt und Michael von der Schulenburg veröffentlichen wir auch deshalb, weil die Medien in Deutschland einen großen Bogen um Hinweise darauf machen, dass Frieden unteilbar ist und wir zur Lösung der vielen Kriege in der Welt – angefangen mit dem Ukrainekrieg – eine internationale Zusammenarbeit brauchen – eben auch mit China. Albrecht Müller NachDenkSeiten

Eskalation in Nahost – Das Versagen der Diplomatie

Einhellig kritisierten deutsche Politiker am Wochenende den Drohnen- und Raketenangriff Irans auf Israel und sprachen Israel dabei ihre volle Solidarität aus. Das ist verständlich, lässt aber die Vorgeschichte der jüngsten Eskalation außer Acht. Der Angriff kam schließlich nicht überraschend, sondern war von Iran als „Vergeltungsmaßnahme“ für die israelische Bombardierung eines iranischen Konsulargebäudes in Damaskus am 1. April angekündigt worden, bei dem 16 Menschen, darunter zwei hochrangige iranische Generäle, getötet wurden – ein glasklarer Verstoß gegen das Völkerrecht, der von vielen Staaten scharf verurteilt wurde. Diplomatie hätte die iranische Reaktion auf diese Eskalation verhindern können, doch die USA, Großbritannien und Frankreich blockierten im UN-Sicherheitsrat eine gemeinsame Verurteilung des israelischen Angriffs und sorgten auch dafür, dass es zu keiner völkerrechtlichen Verurteilung, geschweige denn Sanktionen gegen Israel kam. Wie so oft in diesem Konflikt hat die Diplomatie auf ganzer Linie versagt und die Verantwortung dafür trägt der Westen. Von Jens Berger. NachDenkSeiten

NachDenkSeiten

Montagsdemo am 08.04.2024 in Neubrandenug

Den Schwung des gutbesuchten Ostermarsches 2024 in Neubrandenburg fand auch am Montag mit ca. 120 Teilnehmer seine Fortsetzung. Bettina aus Berlin begleitete die Demonstranten mit einigen Liedern.

Montagsdemo 08.04.2024 Neubrandenburg

Leserbrief zum Ostermarsch am 01.04.2024 in Neubrandenburg

Am Ostermontag fand in Neubrandenburg der “Ostermarsch für weltweiten Frieden” statt. Auch eine Initiative “Frauen für Frieden”, die Unterschriften gegen die Errichtung einer Munitionsfabrik in Unterlüß, Niedersachsen, sammelte, fand große Beachtung (www.rosenblätter-im-irrgarten.de). Nordkurier, NDR Radio MV und NDR Nordmagazin berichteten.
Der Nordkurier greift aus der Ansprache der Moderatorin eine Passage heraus, daraus werden Aussagen abgeleitet, welche die Zuhörer auf dem Markt nicht gehört haben.

Ostermarsch 2024 Neubrandenburg

Ostermarsch 2024 in Neubrandenburg

Unser Dank gilt den Friedensdemonstranten!

Nachdem NDR, Nordkurier und Nordmagazin über unseren Ostermarsch mit 400-500 Teilnehmern und damit der größten in MV berichteten, ist es uns ein Bedürfnis allen Besuchern aus dem nahen und weiteren Umfeld für ihre Teilnahme herzlich zu danken. Besonders bedanken möchten wir uns bei den Teilnehmern aus Greifswald, Prenzlau, Pasewalk, Waren Müritz und den anderen Gebieten. Hervorzuheben sind auch die Trommler, die am Schluss unseres Marsches ein wahres Trommelkonzert geliefert haben.

Gerade in der jetzigen Zeit sind solche, unübersehbaren “Großveranstaltungen” notwendig. Wie die Kritik des Nordkurier zeigt, besteht bei den Mainstream-Vertretern nicht immer der aktuellste Wissensstand. Nur ein Beispiel: Ein kurzer Blick auf die Karte mit den Stützpunkten der USA und der Nato zeigt ganz einfach, wer an welcher Grenze gekrochen ist. Das sollte eigentlich jeder verstehen oder? Hier möchte wir auf Fr. Hegel verweisen, der sagte: “Das Wahre ist das Ganze”. Halb- und Teilwahrheiten werden schnell zu Unwahrheiten. Deshalb besteht die Notwendigkeit, entgegen dem Mainstream solche Veranstaltungen durchzuführen. Somit wird dem Volk ein Platz zur Bekundung seines Willens geboten.

Nochmals Dank an alle Teilnehmer für eure Einstellung und Unterstützung. Bleiben wir aktiv! Weitere Veranstaltungen werden geplant.

Das Friedensbündnis Neubrandenburg

 

Ostermarsch 2024 Neubrandenburg

Denkfest der Aktiven Friedenstaub(e)?

Kennst Du schon Retgendorf?
Das war ein Wochenende, für das Andrea und Henry Marek (Friedensinitiative Schwerin) ihren Ferienpark am Ufer des Schweriner Aussensees nahe Schwerin für das „1. Nationale Denkfest der Aktiven“ vom 22. bis 24. März 2024 öffneten. Zusammen mit Tino Eisbrenner (Musik statt Krieg) hatten sie Netzwerker und Aktive von Friedensbündnissen und – Initiativen eingeladen und ein Programm auf die Beine gestellt mit namhaften Politikern, Journalisten und Künstlern zu brandaktuellen Themen.

Die über 200 Besucher kamen aus ganz Deutschland: von Wiesbaden bis Rostock, Flensburg bis Chemnitz, aus den verschiedensten Bereichen und Initiativen, religiösen Friedenskreisen über Naturfreunde bis hin zu Atomwaffengegnern und Freiheitskämpfern für Julian Assange. Einig in dem Willen für den Frieden einzutreten, über alle sonstigen Meinungsverschiedenheiten, Konfessionen und Weltanschauungen hinweg ebenso, wie es einst der weltweiten Friedensbewegung z.B. gegen den Vietnamkrieg gelang. Vom Friedensbündnis Neubrandenburg nahmen 8 Vertreter teil.

Kondolenz

Botschaft der Russischen Föderation 
in der Bundesrepublik Deutschland
Unter den Linden 63-65
10117 Berlin
Neubrandenburg, 25.0.2024

Sehr geehrter Herr Botschafter
Sergej Jurjewitsch Netschajew,
Exzellenz,

die Montagsdemonstranten Neubrandenburgs, die für Frieden und gute nachbarschaftliche Beziehungen zu Russland wöchentlich auf die Straße gehen, haben mit großer Bestürzung die Nachricht von dem grausamen Terroranschlag auf die Krokus City Hall in Krasnogorsk gehört. Wir möchten Ihnen und den Angehörigen der Opfer unser Beileid und großes Mitgefühl aussprechen. Wir sind entsetzt über die Brutalität der Täter. 
Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und den Völkern der Russischen Föderation. Wir wünschen den Verletzten baldige Genesung und Ihrem Volk die Bestrafung der Täter, sowie deren Hintermänner.

Hochachtungsvoll
Helga Hobohm
i.A. der Demonstranten 

Einladung zur Demo „NATO übt den Krieg, wir üben den Frieden!“

Das Friedensbündnis Neubrandenburg will ein wichtiges Zeichen für Frieden setzen und ruft am 01.04.2024 um 14:00 Uhr zu einer Demo unter dem Motto „NATO übt den Krieg, wir üben den Frieden!auf dem Neubrandenburger Marktplatz auf.

Wofür demonstrieren wir?

Wir demonstrieren gegen die totale Militarisierung unseres öffentlichen Lebens, fast aller Medien und der Schulen. Unsere Regierung und die Verantwortlichen in Europa brechen jeden Bann um die deutsche Bevölkerung und Europa kriegstüchtig auf Linie zu bringen und uns in einen Krieg gegen Russland zu schicken. Dabei gehen unsere “kriegstrunkenen Falken” in fast allen Parteien den Ampelkoalition und der CDU/CSU von einem möglichen Sieg über eine Atommacht aus, welche in der Lage ist, mit nur 5 Interkontinentalraketen der neuesten Generation das gesamte Leben in Deutschland zu vernichten! Vor 12 Monaten demonstrierten wir für eine sofortige diplomatische Beendigung des Krieges in der Ukraine, gegen die Lieferung von deutschen Panzern, für Frieden durch Diplomatie! Die Panzer wurden gegen den Willen der deutschen Bevölkerung geliefert und in einer sinnlosen Gegenoffensive im Herbst 2023 von der russischen Armee vernichtet. Statt durch Verhandlung mit Russland zu einem Frieden zu kommen, starben weitere 100.000 junge Ukrainer sinnlos in den Schützengräben! Nun übt die NATO mit “Steadfast Defender” den Bündnisfalls nach Artikel 5 des Nato-Vertrags an den Grenzen Russlands. Nur EIN FEHLER und wir haben MILLIONEN TOTE!  

Ostermarsch Neubrandenburg

Sind wir noch zu retten? Der europäische Irrweg in der Konfliktlösung!

Nie wieder! Nie wieder Krieg und Faschismus! Eine Nachlese zum 8. März 2024

Zum Gedenken an die Opfer des KZ Ravensbrück und des Außenlagers Neubrandenburg folgte das Friedensbündnis der Einladung der Fraueninitiative Neubrandenburg. In der Einladung wurden die Bürger aufgerufen, ” ihre Gedanken im Sinne dieses Anliegens zur aktuellen Lage zu äußern”.(Eine Anmeldepflicht von Redebeiträgen war daraus im Vorfeld nicht ersichtlich) Vom Friedensbündnis hatten sich Roswitha und Helga vorbereitet. Leider durften nur angemeldete Beiträge vorgetragen werden. Roswitha wurde dann aber noch als letzte Rednerin eingeordnet. Sie begann mit den Worten “Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg !” Die mitgebrachten Friedensfahnen mussten aber nach kurzer Zeit wieder eingerollt werden. Wahrscheinlich fürchtet sich jemand davor. Es war ja auch eine Vertreterin in Uniform der Bundeswehr mit einem Gebinde anwesend. Während der Rede von Roswitha drehten sich einige Teilnehmer um, auch der stellvertretende Landrat, der vor Roswitha noch von Toleranz und gegenseitigem Zuhören sprach. Bei aller Anerkennung des Bemühens um die Erbpflege durch die Fraueninitiative Neubrandenburg ist zu hoffen, dass das von der 2. Vizepräsidentin überreichte Buch der KZ Überlebenden Micheline Maurel “Die Liebe besiegt alles” von der Beschenkten und der Schenkenden, sowie allen offiziellen Teilnehmern und Blumenspendern bis zu Ende gelesen wird, um den Zusammenhang zur gegenwärtigen Kriegsgefahr, auf den Roswitha Bezug nahm, zu verstehen. Die Autorin schreibt auf Seite 163/164 Du wahrer Gott, mache, dass es nie wieder Lager geben wird! Ich weine, weil es welche gab und weil es noch welche gibt. Weil es Leute gibt, die nicht wissen was das ist. Ich möchte ihnen zuschreien, still zu sein, möchte, dass sie ihre Bomben und all ihre Waffen zerstören, ich möchte ihnen begreiflich machen was Krieg ist, und was KZ sind! Aber sie werden es nur dann verstehen, wenn sie selbst im KZ gewesen sind . Erst bei Verbindung von Gewesenen mit der aktuellen Situation, wie man auch bei Clara Zetkin lernen kann, wird man mit Gedenken den Opfern gerecht!

Frauentag 2023 Neubrandenburg

Papst legt Ukraine Mut zur “weißen Fahne” nahe

Die Ukraine gerät im Krieg zunehmend in die Defensive. Nun rief der Papst das angegriffene Land zu Verhandlungen mit Russland auf, “bevor es noch schlimmer wird”. Die Ukraine sollte nach Worten von Papst Franziskus den Mut haben, eine “weiße Fahne” zu hissen und ein Ende des Krieges mit Russland auszuhandeln. “Schämt euch nicht, zu verhandeln, bevor es noch schlimmer wird”, sagte der Papst in einem Interview mit dem Schweizer Rundfunksender RSI, das am 20. März ausgestrahlt werden soll, in Auszügen nun aber vorab veröffentlicht wurde. Er denke, “dass der Stärkste derjenige ist, der die Situation betrachtet, an die Menschen denkt, den Mut der weißen Fahne hat und verhandelt”, so der Pontifex. “Verhandeln ist niemals ein Sich-Ergeben. Es ist der Mut, das Land nicht in den Selbstmord zu führen”, betonte Franziskus..

Papst

Nie wieder! Nie wieder Krieg und Faschismus!

Das wollten die Menschen in Deutschland, nachdem die Alliierten das Land von den Hitlerfaschisten befreit hatten. Im Osten war es die rote Armee der Sowjetunion, die den größten Blutzoll in diesem Krieg gezahlt hatte. „Nie wieder!“ steht auch über Demonstrationen, die bundesweit unter Beteiligung der Ampelregierung und zu ihrer Unterstützung stattfinden, gegen die angeblich rechte Gefahr – eine extreme Verharmlosung der Verbrechen des Hitlerfaschismus! Wer aber schickt so viele Waffen wie nie zuvor in die Kriegsgebiete der Welt, in die Ukraine, nach Israel, nach Afrika und Asien, wo sie neben Soldaten auch hunderttausendfach Zivilisten, Frauen und Kinder töten und ihnen unsägliches Leid zufügen? Wer fordert von uns, den Gürtel enger zu schnallen und kriegstüchtig zu werden, den Krieg nach Russland zu tragen, Russland zu zerstören? Wer verhängt Sanktionen gegen Länder wie Syrien und Iran, wo Frauen und Kinder diejenigen sind, die am meisten darunter leiden und Familien zur Migration gezwungen werden? Wer zerstört unsere eigene Wirtschaft mit Sanktionen gegen andere Länder und erlässt unsinnige Gesetze, die nicht nur den Mittelstand, die Bauern und Unternehmer, sondern auch die Ärmsten in der Gesellschaft am meisten treffen? Wer finanziert ein Regime, das Denkmäler für Faschisten errichtet, die als Handlanger der deutschen Faschisten Juden, Polen und Russen ermordet haben, und seine eigene Bevölkerung seit 10 Jahren bombardiert? Wer beteiligt sich am größten Nato-Manöver aller Zeiten, das den Krieg gegen Russland mit 90 Tausend Soldaten entlang seiner Westgrenze probt? Der 2+4-Staatsvertrag, der die Einigung Deutschlands ermöglicht hat, verbietet Nato-Waffen auf und durch das Territorium der ostdeutschen Länder zu transportieren und zu lagern! Wer plant den Angriff gegen Russland, ohne Rücksicht darauf, dass dann Deutschland wahrscheinlich Kriegsschauplatz würde! Deutsche Generäle! Der Bundeskanzler tönte auf der Un – Sicherheitskonferenz: Wir lassen uns keinen Frieden aufzwingen! Wer schafft immer neue Gesetze, die jede Kritik an dieser Regierung unter Strafe stellen sollen, damit unsere Stimmen gegen Faschismus und Krieg verstummen sollen? Wer will uns unsere Grundrechte auf Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung nehmen? Der Bundeskanzler bezeichnet Menschen mit Friedenstauben als gefallene Engel aus der Hölle und der Bundespräsident Oppositionelle als Rattenfänger. Angestellte des Verfassungsschutzes verbreiten rechtsextreme Hetze im Internet, wie man in der Süddeutschen Zeitung lesen kann. Gemeinsam müssen wir diesen Wahnsinn stoppen! Wir müssen friedenstüchtig werden! Lassen wir uns nicht gegeneinander aufhetzen! Im Gedenken an die Opfer des Faschismus, auch an die Frauen aus dem Außenlager des KZ Ravensbrück in Neubrandenburg, für die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder: Kommen Sie mit uns auf die Straße und zeigen wir es dieser Regierung: Nie wieder Krieg und Faschismus in Deutschland! Von Deutschland muss Frieden ausgehen! 

Das Friedensbündnis Neubrandenburg lädt Sie alle ein zur Friedenskundgebung und Friedensmarsch am Ostermontag, den 1.April um 14 Uhr auf dem Marktplatz!

Gedenkstätte KZ-Außenlager Neubrandenburg

Faktencheck der Faktenchecker: Wie Correctiv seine Leser über den Taurus-Mitschnitt desinformiert

Regelmäßig verschickt die Correctiv-Redaktion einen Newsletter mit dem Titel „Correctiv Spotlight“. Schwerpunkt ist diese Woche, wenig überraschend, die Veröffentlichung des via Webex geführten Gesprächs mehrerer hochrangiger Bundeswehroffiziere und -generäle. Doch unter der Überschrift „Abgehört von Russland“ betreiben die selbst ernannten „unabhängigen Faktenchecker“, die ihre mit Abstand größten Geldzuweisungen vom US-Multimilliardär und eBay-Gründer Pierre Omidyar sowie staatlichen Behörden erhalten, genau das, was sie vorgeben zu bekämpfen: massive Desinformation. Selbst das sogenannte „Havanna-Syndrom“ wird in dem Zusammenhang, trotz offiziellem US-Dementi, Russland zugeschrieben. Von Florian Warweg. (NachDenkSeiten)

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„Krieg in der Ukraine ist Menetekel für Europa“

General a.D. Harald Kujat hat in einem Vortrag bei der „Eurasien Gesellschaft“ beklagt, deutschen und europäischen Politikern mangele es an der Lebendigkeit des Geistes, den Krieg in der Ukraine auf dem Verhandlungsweg zu beenden. Er warnt den Westen davor, weiter Schuld am tragischen Schicksal des ukrainischen Volkes auf sich zu laden. Von Éva Péli (NachDenkSeiten

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Bundestag beschließt Haushalt 2024

»Sicherheitskonferenz«: Ruf nach mehr Waffen für Ukraine. China mahnt zur Diplomatie. Tausende demonstrieren gegen »NATO-Warlords« 
Es war der erste persönliche Auftritt von Wolodimir Selenskij auf der Münchner »Sicherheitskonferenz« seit Beginn des Ukraine-Kriegs: Die »Zerstörung« der baltischen Staaten oder Polens drohe, wenn Russlands Präsident Wladimir Putin nicht Einhalt geboten werden, warnte der ukrainische Präsident am Samstag vor Hunderten Regierungsvertretern, Militärs und Rüstungslobbyisten. Für das »Monster« Putin gebe es nur zwei Optionen: Entweder er lande vor dem internationalen Strafgerichtshof oder er werde getötet, so Selenskij, der seine Rede mit dem Faschistengruß »Slava Ukraini« beendete und von den Anwesenden mit stehenden Ovationen gefeiert wurde. junge Welt Von Nick Brauns, München

1.JPG Kai Pfaffenbach/REUTERS

Münchener Sicherheitskonferenz – Bündnis in Neubrandenburg fordert Frieden

Das Friedensbündnis Neubrandenburg demonstriert anlässlich der Sicherheitskonferenz in München vor dem Neubrandenburger Rathaus mit Schildern. (Foto: Lisa Gutzat)
Große und kleine sowie bunte Schilder sind am Nachmittag vor dem Neubrandenburger Rathaus zu sehen gewesen. Hintergrund der Demonstration ist die Sicherheitskonferenz in München.
Von: Lisa Gutzat (Nordkurier 17.02.2024)

Das Friedensbündnis Neubrandenburg demonstriert anlässlich der Sicherheitskonferenz in München vor dem Neubrandenburger Rathaus mit Schildern. (Foto: Lisa Gutzat)

Orwell‘sche Sprachumdeutung der Militaristen auf Kosten der Sicherheit

Vor der sogenannten Sicherheitskonferenz in München ist festzustellen: Die gefährliche Meinungsmache für militärische Eskalation und Hochrüstung wird immer intensiver. Bei der „geistigen Mobilmachung“ werden Wörter ihres Inhalts beraubt und reihenweise Tabus gebrochen. Ein Kommentar von Bernhard Trautvetter. NachDenkSeiten

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Wäre für die NATO-Staaten Frieden das Ziel, würden sie keine Panzer, sondern Diplomaten schicken

Deutschland will liefern. Panzer an die Ukraine. Zum Aufbau einer Panzerbrigade, die nur aus deutschen Panzern bestehen soll. So berichten es Medien. Die Bundesregierung treibt Deutschland auch mit diesem Schritt immer näher in Richtung Kriegsabgrund. Damit verfolgen die politisch Verantwortlichen eine „Politik“, die vorgibt, doch noch zu schaffen, was sie in zwei Jahren nicht vermocht hat. Frieden schaffen mit Waffen? NachDenkSeiten Ein Kommentar von Marcus Klöckner. 

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Die fragwürdige Finanzierung von Correctiv: US-Oligarchen und Bundesbehörden

„Unabhängig“, „investigativ“, „umfassende Transparenz unserer Finanzen“ – mit diesen Schlagworten werben die selbsternannten „Faktenchecker“ von Correctiv für die Arbeit ihres „Recherchezentrums“, welches unter anderem in Deutschland von Facebook dafür bezahlt wird, die „Faktenchecks“ auf der Social-Media-Plattform durchzuführen. Die NachDenkSeiten haben sich die Hauptfinanzierungsquellen von 2014 bis heute und den angeblichen „Transparenz“-Anspruch näher angeschaut. NachDenkSeiten, von Florian Warweg.

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Berlin steigt in Japans Militärpakt ein (junge Welt)

Deutschland und Japan sind mit ihrem Pakt gegen China wieder einen Schritt weitergekommen: Am Montag schlossen die beiden Staaten in Tokio ein militärisches Abkommen, das gegenseitige logistische Hilfe etwa bei gemeinsamen Manövern ermöglicht. Japans Außenministerin Kamikawa Yoko und Deutschlands Botschafter in Japan, Clemens von Goetze, unterzeichneten ein sogenannte Übernahme- und Cross-Servicing-Abkommen (ACSA). Es erleichtert den Austausch von Lebensmitteln, Treibstoff und Munition zwischen den japanischen »Selbstverteidigungskräften« und der Bundeswehr. Für Tokio ist Deutschland somit der siebte ACSA-Partner nach den USA, Australien, Großbritannien, Kanada, Frankreich und Indien. junge Welt, Ausgabe vom 03.02.2024, von Igor Kusar, Tokio

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Weitermachen! Die Anti-AfD-Demos kommen wie gerufen

In allen Bezirken der Republik gingen die Menschen auf die Straße. Allein in Berlin waren es offiziellen Angaben zufolge mehr als 700.000. Mit selbstgebastelten, oft fantasievollen Plakaten und Bannern bewiesen die braven Bürger sich und der Welt einmal mehr, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen, und stärkten der Regierung den Rücken. Die Medien berichten ausführlich. Wir schreiben den 1. Mai 1989. NachDenkSeiten Ein Glosse von Jens Berger.

NechDenkSeiten

Bundestag beschließt Haushalt 2024

Verteidigungsminister Boris Pistorius ist vor einem Jahr angetreten, Bundeswehr und Gesellschaft »kriegstüchtig« zu machen. Der im Bundestag verabschiedete Haushalt der Ampelregierung für das Jahr 2024 ist die in Geld gegossene Handlungsmaxime in Richtung Krieg. Bildung, Bahn und Bau – überall kürzen SPD, Grüne und FDP. Bei Rentnern wird gestrichen, bei der Gesundheit, beim Müttergenesungswerk und der Jugendhilfe. Die Bauern müssen mehr für ihren Agrardiesel zahlen, der Strom wird teurer gemacht. Bei Armee und Aufrüstung aber buttert die Ampel richtig drauf. Von den Gesamtausgaben in Höhe von 477 Milliarden Euro in diesem Jahr geht fast jeder fünfte Euro in Waffen und Militär. Finanziert auch mit Kriegskrediten. Rund 90 Milliarden Euro, mehr als je zuvor seit 1945. Mit dabei die neuen Waffengeschenke an die Ukraine für den US-Stellvertreterkrieg, die auf acht Milliarden Euro verdoppelt wurden. Bezahlt wird mit Elend und Armut. junge Welt (Ausgabe vom 03.02.2024, Bundestag beschließt Haushalt 2024 von Sevim Dagdelen)

Bei den Armen wird weiter gekürzt, doch für die Armee gibt’s weitere Milliarden (Universität der Bundeswehr Hamburg, 24.1.2024)

Petition an Landesregierung „Von Ostdeutschland muss Frieden ausgehen“

Friedenbündnis Neubrandenburg

Mitglieder des Friedensbündnisses Neubrandenburg bei einer Demonstration im Mai 2023 zur Befreiung Deutschlands von der NS-Herrschaft. (Foto: Archiv/Henning Stallmeyer)

Mit Blick auf anstehende und bereits stattfindende Manöver der Nato sowie den Krieg Russlands gegen die Ukraine hat das Friedensbündnis Neubrandenburg eine Petition an den Landtag von MV gerichtet. Auf der Grundlage des Zwei-plus-Vier-Vertrags von 1990 hätten die ostdeutschen Länder also die Möglichkeit und die Pflicht, zum Frieden beizutragen, schreibt das Friedensbündnis an den Landtag mit seinen Fraktionen sowie die Landesregierung.

„Wir fordern Sie deshalb auf, sich dafür einzusetzen, dass unsere Landesregierung in Abstimmung mit den anderen ostdeutschen Landesregierungen ihren Pflichten nachkommt und diese Maßnahmen umgehend in Angriff nimmt.“ Das Bündnis fordert unter anderem Verbot von Militärtransporten durch oder über das Gebiet Ostdeutschlands in der Praxis durchsetzen. In Ostdeutschland noch bestehende Russland-Kontakte auf Länderebene müssten für Gespräche genutzt werden über gegenseitige deutsch-russische Sicherheitsabsprachen und über eine Beendigung des Krieges in der Ukraine. 

Deutschland habe sich zur Kriegspartei gegen Russland gemacht, völkerrechtlich sogar in der Rolle des Angreifers, denn Russland habe Deutschland nicht angegriffen, heißt es in dem Brief des Friedensbündnisses. Damit wachse die Gefahr, dass der Krieg sich nach Mitteleuropa, nach Deutschland, ausweite. 

Auf Basis der 1990 geschlossenen Zwei-plus-Vier-Vertrag sollte Ostdeutschland aus Sicht des Neubrandenburger Friedensbündnisses zum Frieden beitragen.
Veröffentlicht:03.02.2024
Von: Mirko Hertrich Nordkurier

Genozid in Gaza und das Ende der westlichen Vorherrschaft

Hier folgt ein weiterer Text zum Krieg im Nahen Osten, auch ein informativer Artikel mit gut belegten Aussagen, jedenfalls Ihrer Lektüre sehr zu empfehlen. Eine einzige kritische Anmerkung: Der Autor meint, „geopolitisch, moralisch und kulturell“ habe „der Westen diesen Krieg bereits verloren“. Diese Einschätzung halte ich für gewagt. Die Propagandamaschinerie des Westens ist gut geölt.
Von Philipp von Becker. NachDenkSeiten

NachDenkSeiten

Der Versuch den Unternehmeraufstand-MV in die rechte Ecke zu stellen

Obwohl parteiunabhängig, haben viele Medien versucht, den Unternehmeraufstand-MV in die rechte Ecke zu stellen.
Die Forderungen der Unternehmer kamen leider mal wieder viel zu kurz. Ungeprüft werden Behauptungen von Personen per kopieren und einfügen veröffentlicht, die mit uns niemals Kontakt aufgenommen hatten.

Bitte teilt das Video, damit es viele Mitmenschen erreicht.

Das Endzeit-Manöver der NATO: Steadfast Defender 2024

Das derzeit laufende NATO-Manöver Steadfast Defender 2024 widerspricht nicht nur allen ökologischen Erfordernissen und Versprechen der beteiligten Staaten, darunter Deutschland, bezüglich der Klimapolitik. Es probt außerdem ein Szenario, das Europa unbewohnbar zurücklassen würde, wenn es wirklich so käme, wie es im Manöver-Drehbuch steht. Hintergrund ist unter anderem der Ukrainekrieg und das Szenario, „was passiert, wenn Russland ein Mitglied des NATO-Bündnisses angreift“. Von Bernhard Trautvetter. NachDenkSeiten

Steadfast Defender 2024

Steinmeier und Scholz wachsen auf einem Holz

Die SPD steht in einer Umfrage bei 13 Prozent. Deshalb gerät Olaf Scholz in der eigenen Partei zunehmend unter Druck. Jetzt hat sich Bundespräsident Steinmeier zu Wort gemeldet: „Wenn die Glaubwürdigkeit der Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind.“ Von Oskar Lafontaine. NachDenkSeiten

Steinmeier-Scholz

Abstimmung zum Entschließungsantrag zur Bereitstellung von Taurus-Marschflugkörpern

Am 17.01.2024 erfolgte im Bundestag eine Abstimmung zum Entschließungsantrag zur Bereitstellung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. Von 17 Bundestagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern stimmten nur die 3 Abgeordneten der CDU für den Antrag. Nicht nur, dass in den vergangenen 2 Jahren schon ca. 500 000 ukrainische Soldaten sinnlos ihr Leben verloren haben. Nun soll, laut Willen unsere CDU-Abgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern, der Krieg durch Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern erweitert und Russlands mit deutscher Waffenhilfe geschlagen werden. Wie viele Menschen kann die Ukraine in diesem Stellvertreterkrieg noch auf den Scherbenhaufen der “westlichen Wertegemeinschaft” opfern? Wohin soll diese Logik, außer zu einer direkten militärischen Auseinandersetzung mit Russland, führen? Ist den 3 Bundestagsabgeordneten nicht bewusst, dass es im Falle einer militärischen Konfrontation zwischen NATO und Russland KEINEN SCHUTZ für die deutsche Zivilbevölkerungen gegen wird? Werdet endlich wach! Nur ein sofortiger Aufstieg aus diesem Krieg kann uns und unseren Kindern das Leben sichern!!!

Das Friedensbündnis Neubrandenburg           

Taurus-Marschflugkörpern

Aktionswoche der Bauern-und Unternehmerproteste an der A20 am 11.01. 2024

Die Bauern-und Unternehmerproteste am 08.01.2024 in Neubrandenburg waren Teil einer ganzen Aktionswoche. Die Proteste fanden in vielen Teilen Deutschlands statt, darunter auch in Mecklenburg-Vorpommern. Die Landwirte protestierten gegen die Pläne der Bundesregierung, Subventionen in der Landwirtschaft zu streichen. Die Proteste wurden von vielen Menschen in Neubrandenburg begleitet und unterstützt, darunter auch vom Friedensbündnis Neubrandenburg, wie bei der Hilfe des Friedensbündnis bei der Blockade A 20 Autobahnauffahrt Neubrandenburg Nord am Donnerstag, dem 11.01. 2024 von 6.00 bis 15.00 Uhr.

Aktionswoche der Bauern und Unternehmer 2024

Der Bauernprotest ist gestartet. Erste Eindrücke von der Demo

Die Bauernproteste haben auch Neubrandenburg fest im Griff. Nicht nur in MV, sondern im ganzen Land blockierten Bauern Straßen – und nicht nur diese. Das hat teils massive Auswirkungen. Hier die ersten Eindrücke von der Demo.

Bauerndemo in Neubrandenburg

Jahresauftakt der Montagsdemo mit Friedensbündnis Neubrandenburg am 1. Januar 2024 auf dem Marktplatz.

Etwa 80 Teilnehmer versammelten sich, trotz des Feiertages, wieder am Montag zur, schon traditionellen, Montagsdemo.  Es wurden wichtige Themen für die künftige Arbeit erörtert und allen friedliebenden Menschen ein gesundes Neues Jahr gewünscht. Auf einer Videowand wurden bekannte Themen angesprochen, die jedoch noch hoch aktuell sind. Cornelia brachte einen Beitrag von der Friedensdemo am 25.11.23 in Berlin, wo auch Eva interviewt wurde. Willi sprach zu Vorbereitung der Bauern-und Unternehmerdemo am 8.Januar 2024 in Mecklenburg -Vorpommern. Roswitha verkündete, dass das Friedensbündnis diese Großdemo vor dem Rathaus Neubrandenburg ab 7.30 Uhr unterstützt. Danach erläuterte sie die Bedeutung des “2 plus 4 Vertrages”  für den heutigen Friedenskampf der ostdeutschen Bundesländer, also des Territoriums der ehemaligen DDR. Helga und Günter

Jahresauftakt-2024- Montagsdemo-1.1.24

Die Teilung der Welt und der Gesellschaft in Gut und Böse

Schon seit einigen Jahren erleben wir zunehmend eine Teilung der Welt in die angeblich Guten und die angeblich Bösen. Was damit einhergeht, ist eine Emotionalisierung der Bevölkerung und eine erschreckende Militarisierung (bezeichnend die Aussage des Verteidigungsministers Pistorius: „Wir müssen kriegstüchtig werden“). Die Militärausgaben für das Jahr 2022 betrugen weltweit die ungeheure Summe von 2,2 Billionen Dollar, wovon etwa 40 Prozent auf die USA entfielen. Ihr Etat für die größte Streitmacht der Welt betrug im Jahr 2022 insgesamt 877 Milliarden Dollar. Demgegenüber gab Russland 86,4 Milliarden für sein Militär aus, erhöhte aber für 2024 seinen Militäretat um 70 Prozent. Ein Vortrag von Wolfgang Bittner, gehalten auf dem Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie am 24. November 2023. (NachDenkSeiten)

Die Teilung der Welt und der Gesellschaft in Gut und Böse

„Ich teile Ihre Meinung nicht, aber…“

Ist Deutschland auf dem Weg zurück zum unseligen Geist der Bücherverbrennung? Wer die enthemmten Debatten in der Bundesrepublik verfolgt, kann zu diesem Schluss kommen. Wir sollten der Geschäftsordnung des Bundestags Voltaires berühmtes Zitat voranstellen. Von Oskar Lafontaine. NachDenkSeiten

„Ich teile Ihre Meinung nicht, aber…“

Jahresabschluss Montagsdemo 2023

Jahresabschluss 2023 bei gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern mit Carmen Hein am Keyboard, verbunden mit guten Wünschen allen friedenliebenden Menschen zum Weihnachtsfest und für 2024. Am 1.1.2024
geht unser Kampf mit neuer Kraft für Frieden, Demokratie und gegen die Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschen weiter.  Helga und Günter

Jahresabschluss Montagsdemo 2023

Montagsdemo am 11.12.23 in Neubrandenburg

Am Montag, den 11. Dezember 2023, trotz Regens, wie jeden Montag, für den Frieden und soziale Gerechtigkeit auf die Straße. Robert hatte vor Gericht das Demonstrationsrecht verteidigt und wurde freigesprochen. Hierzu unseren Glückwunsch von allen Demonstranten. Roswitha wertete die Einreichung der ca. 600 Strafanzeigen beim Bundesverfassungsgericht gegen das zu Coronazeit geschehene Unrecht aus. Der Prozess kann durch jeden Bürger durch Einwerfen von Postkarten bei den Behörden (Amtsgerichte) unterstützt werden. Diese sind montags vor der Demo am Marktplatz erhältlich. Helga setzte sich auf der Grundlage des Wikipedia Eintrags: „Allerdings kann Kritik an Israel, die mit der Kritik an anderen Ländern vergleichbar ist, nicht als Antisemitismus betrachtet werden auseinander sowie mit dem derzeitigen Gebrauch dieses Begriffes gegen Kritiker der israelischen Kriegsführung. Sie informierte über das Scheitern eines Waffenstillstands am Vetorecht der USA im UN-Sicherheitsrat. Sie erinnerte auch an den Buchenwaldschwur: „Nie wieder Faschismus–nie wieder Krieg!“ Foto: Günter

Montagsdemo am 11.12.23 in Neubrandenburg

SPD-Parteitag verhöhnt Willy Brandt

Mit einem opportunistischen Beschluss zur Russlandpolitik hat sich die SPD nun endgültig vom Werk Willy Brandts abgeschnitten. Diese „Erben“ Brandts verscherbeln die Errungenschaften des großen Sozialdemokraten für ein Schulterklopfen aus Washington. Die angebliche Verteidigung Brandts auf dem jüngsten SPD-Parteitag durch dessen Nachfolger geriet darum auch indirekt zu dessen Verhöhnung. Ein Kommentar von Tobias Riegel (NachDenkSeiten)

SPD-Parteitag verhöhnt Willy Brandt

Tino Eisbrenners Weihnachtsliedertour „Heilige Nacht“

Tino Eisbrenners Weihnachtsliedertour „Heilige Nacht“ für eine friedliche Welt 2.12.23 Start in Lychen. Wir waren am 3.12. auf dem 4 Winde Hof dabei. Ein Erlebnis, für alle die das Glück hatten Tickets zu erwischen, Es begann mit einer Würdigung des Wertes der Natur, mit „Oh Tannenbaum“. Der sagt: “Und der mich kann versorgen, das ist der Erde Schoß, der lässt mich wachsen und grünen, drum bin ich stark und groß“ Deutsche und ausländische Weihnachts-Volks-und Winterlieder und des greisen Louis Armstrongs Filmmusik „Alle Zeit der Welt“ bewegten die Gemüter. Mit „Sind die Lichter angezündet“, 1957 unter Hans Sandig vom Rundfunkkinderchor Leipzig nach dem Text der Kinderbuchautorin Erika Engel eingespielt, wurde an das Lieder schaffen der DDR erinnert. Mahnung für einen dauerhaften Frieden ging aus von Tinos:

Heilige Nacht-schweigende Macht,
Heilige Nacht-schweigende Schlacht,
Heilige Nacht-leiser Verdacht,
dies sei der Frieden von Menschen gemacht.
Einmal im Jahr, so wunderbar klar,
was die Idee von der Menschlichkeit war.

Zu mehreren Zugaben gehörte natürlich das Preislied „Kraniche“. Bei dem besinnlichen, nachdenklichen und auch lustige, auch mal angerocktem, Programm bestach die Spielfreude von Maike Virk (Violine/Gesang), Alejandro Soto Lacoste (Keyboard, Gitarre, Gesang), Oliver Siegmann (Bass, Gesang) und natürlich Tino Eisbrenner. Wir wünschen dem Team eine erfolgreiche Tournee.

Helga und Günter, Friedensbündnis Neubrandenburg

Tino Eisbrenners Weihnachtsliedertour „Heilige Nacht“ für eine friedliche Welt 2.12.23 Start in Lychen. Wir waren am 3.12. auf dem 4 Winde Hof dabei. Ein Erlebnis, für alle die das Glück hatten Tickets zu erwischen, Es begann mit einer Würdigung des Wertes der Natur, mit „Oh Tannenbaum“. Der sagt: “Und der mich kann versorgen, das ist der Erde Schoß, der lässt mich wachsen und grünen, drum bin ich stark und groß“ Deutsche und ausländische Weihnachts-Volks-und Winterlieder und des greisen Louis Armstrongs Filmmusik „Alle Zeit der Welt“ bewegten die Gemüter. Mit „Sind die Lichter angezündet“, 1957 unter Hans Sandig vom Rundfunkkinderchor Leipzig nach dem Text der Kinderbuchautorin Erika Engel eingespielt, wurde an das Lieder schaffen der DDR erinnert. Mahnung für einen dauerhaften Frieden ging aus von Tinos Heilige Nacht-schweigende Macht, Heilige Nacht-schweigende Schlacht, Heilige Nacht-leiser Verdacht, dies sei der Frieden von Menschen gemacht. Einmal im Jahr, so wunderbar klar, was die Idee von der Menschlichkeit war. Zu mehreren Zugaben gehörte natürlich das Preislied „Kraniche“. Bei dem besinnlichen, nachdenklichen und auch lustige, auch mal angerocktem, Programm bestach die Spielfreude von Maike Virk (Violine/Gesang), Alejandro Soto Lacoste (Keyboard, Gitarre, Gesang), Oliver Siegmann (Bass, Gesang) und natürlich Tino Eisbrenner. Wir wünschen dem Team eine erfolgreiche Tournee. Helga und Günter Friedensbündnis Neubrandenburg

„Er war eine Lichtgestalt“ – Wie medialer und politischer Mainstream den Kriegsverbrecher Henry Kissinger in ihren Nachrufen feiern

m Alter von 100 Jahren ist der ehemalige US-Außenminister und Nationale Sicherheitsberater in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in seinem Haus in Connecticut gestorben. Bezeichnend bei den mittlerweile veröffentlichten Nachrufen und Stellungnahmen ist die teilweise völlig unkritisch vorgenommene Idealisierung eines Menschen, an dessen Händen das Blut hunderttausender Zivilisten in Asien und Lateinamerika klebt. Von Florian Warweg. (NachDenkSeiten 30.11.2023)

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Montagsdemo am 27.11.23 in Neubrandenburg

Am 27.11.23 trafen sich wiederum rund 100 Teilnehmer zur, schon zur Tradition gewordenen, Montagsdemo auf dem Marktplatz Neubrandenburg. Eva sprach über die Eindrücke von der große Friedensdemonstration vom 25.11.23 vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Sie brachte die große Hoffnung zum Ausdruck, dass sich die Friedensbewegung in Deutschland, angesichts der chaotischen Politik der Ampelregierung und deren Kriegspropaganda, jetzt endlich doch verstärken muss. Bettina aus Berlin sang zum Auftakt des Spazierganges Friedenslieder.
Fotos: Helga und Günter

Montagsdemo-27.11.23

Neubrandenburger Friedensbündnis aktiv bei der Demo “NEIN ZU KRIEGEN” in Berlin

Am 25.11.2023 versammelten, sich laut Veranstalter über 20.000 Menschen vor dem Brandenburger Tor in Berlin, um gegen die volksfeindliche Kriegspolitik der Regierung zu protestieren. Das Friedensbündnis Neubrandenburg nahm zahlreich daran teil. Vor der Demo sprachen: Reiner Braun, Sahra Wagenknecht, Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz und Michael von der Schulenburg.

Friedensdemo Berlin 25.11.23

Montagsdemo 20.11.23 in Neubrandenburg

Die Montagsdemo am 20.11.2023 in Vorbereitung der Friedensdemo mit am 25.11.23. um 13 Uhr am Brandenburger Tor, mit rund 100 Teilnehmern, hatte mehrere Höhepunkte. Mit Friedensliedern gab einen mitreißenden Auftakt Lutz Friedels Band “Kollektiv”, mit dem Gitarrenbarden Henri Stabe aus Kratzeburg und dem Bassisten Geo Hunkel aus Neustrelitz. Cornelia hatte ein eindringliches Video zum Kriegselend an Beispielen u.a. aus Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Syrien, insbesondere zu der Gefahr die von Munition mit angereichertem Uran ausgeht, wie sie jetzt durch die Ukraine im eigenen Land eingesetzt wird. Es endete mit dem eindringlichen Appell zur Teilnahme an der Friedensdemo am 25.11.23. in Berlin. Dazu wurde auf den Zug ab Neubrandenburg 10.31 Uhr und das Brandenburg-Ticket für 5 Personen zum Preis von 7.5 EUR/Person hingewiesen. Während des Marsches informierte Robert über den Verlauf seinen Gerichtstermins am 16.11. und die gegenwärtige “Qualität” deutscher Rechtsprechung . Foto: Günter

Montagsdemo 20.11.23 mit Lutz Friedel

Friedensmarsch auf den Ring in Neubrandenburg

Am 18.11.2023 fand auf dem Neubrandenburger Ring ein Friedensmarsch statt. Der Marsch erzeugte bei den Autofahrern und Zuschauern viele positive Reaktionen. Organisiert wurde der Masch durch die Partei dieBasis mit Unterstützung des Friedensbündnis Neubrandenburg und den Montagsspaziergängern. Foto: Günter

Friedensmarsch 18.11.23 in Neubrandenburg

Ausgabe 55 zur Demo am 25.11.2023 in Berlin

Tino am 16.11.23 im Latücht “Wer Frieden will, muß Frieden denken”

„Wer Frieden will, muss Frieden denken“

Tino Eisbrenner und Torsten Koplin im Gespräch

Nach der Buchpremiere „Shuravli-Kraniche“ über die Erlebnisse beim und um den Songcontest „Wege nach Jalta“ Anfang Mai 23 in Moskau und den dort errungenen 2.Platz am letzten Samstag im „Vier Winden-Hof“ in Plath (siehe letzten Beitrag) konnte am 16.11.2023 ein größeres Publikum im ausverkauften Neubrandenburger „Latücht“ zu Lesung und Musik von Tino Eisbrenner eine interessante Diskussion zu Fragen des Zeitgeschehens zwischen dem Interpreten und Torsten Koplin (MdL Die Linke) erleben. Auch die Diskussionsbeiträge aus dem Publikum unterstrichen die Notwendigkeit, in dieser von Corona-, Kriegs- und Desinformationspolitik geprägten Zeit, Gespräche zwischen Bürgern und Staaten zur Verständigung aufrecht zu halten. Dafür seine Kunst als Brücke einzubringen, ist das Anliegen des Künstlers. Wer weiß schon, dass trotz des Konfliktes in der Ukraine viele wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine weiterlaufen, dass trotz dieses Konfliktes, als sich Anfang Mai die Situation im Sudan zuspitzte, Russland nicht nur das eigene, sondern auch das ukrainische diplomatische Personal ausflog.

Ein lesenswertes, hochaktuelles, kurzweilig geschriebenes, ehrliches Buch! Es zeigt beispielhaft wie trotz der Russophobie in Deutschland die russischen Menschen an guten Beziehungen interessiert sind und wie sie das historische Erbe pflegen. Der Veranstalter hatte die „Zeitung gegen den Krieg“ ausgelegt. In Deutschland für Frieden einzutreten, heißt am 25.11.2023 am Brandenburger Tor auf der Straße zu sein!

Helga und Günter

Montagsdemo in Neubrandenburg bei strömenden Regen, 13.11.2023

Trotz strömenden Regens demonstrierten am Montag vor dem Marktplat Center Neubrandenburg ca. 80 Teilnehmer für Frieden, Freiheit, Souveränität und gegen die ruinöse Regierungspolitik.

Von Helga und Günter.

 

Die Zeitenwende nimmt Fahrt auf! Gedanken aus den NachDenkSeiten

Nachdenkseiten

Staatlich vorangetriebene Zensur und Meinungsterror werden deutsche Staatsräson

Also sprach Kanzler Olaf Scholz: „Diese beste Demokratie, die wir in Deutschland je hatten, die auch eine ist, die wir verteidigen müssen …“ Der wie so oft verkorkste Satz, gesprochen vor zwei Monaten während eines Staatsaktes in Bonn, klingt nur bei oberflächlicher Wahrnehmung dümmlich aufgeblasen. Denn jetzt kommt‘s: „… verteidigen und beschützen auch gegen diejenigen, die sie von innen zu untergraben versuchen“. Kontext: Wer Wühlmaus ist, das befindet die Bundesregierung. So primitiv wie wirkungsvoll: Politiker behaupten etwas als Tatsache und diskriminieren jede Gegenmeinung als demokratiefeindlich. Der hergeholte Vorwurf „Desinformation“ genügt inzwischen, um Zensur zu rechtfertigen. Mit automatischer, vieltausendfacher Nachahmung und Anwendung, in den Behörden, in der Wirtschaft, im Kulturbereich, in den Laufstallmedien – eine „Verhaltensweise ganz nah an den Nazis“. Der Staat und seine zivilen Helfershelfer brauchen keine Beweise mehr, um jemanden als Verfassungsfeind zu brandmarken und fertigzumachen. Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam.

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Nachdenkseiten

Stimmen aus Ungarn: Brüssel und das ukrainische Fass ohne Boden

Während Ungarn immer noch nicht die ihm zustehenden Gelder von der Europäischen Union erhält, würde die EU der Ukraine weitere 50 Milliarden Euro an Hilfe zukommen lassen. Da der Haushalt jedoch nicht mehr ausreicht, will Brüssel die Mitgliedstaaten um weitere Zahlungen bitten und schließt eine weitere Kreditaufnahme nicht aus. Seit Februar 2022 haben die EU und ihre Mitgliedstaaten der Ukraine rund 80 Milliarden Euro an Hilfe zur Verfügung gestellt. Doch wie lange kann der EU-Haushalt die Ukraine noch unterstützen? Von Gábor Stier, Übersetzung von

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Buchpremiere 11.11.2023 im Vierwindehof in Plath

Buchpremiere „Shuravli-Kraniche“, 11.11.2023 im Vierwindehof in Plath

Der Rockpoet Tino Eisbrenner stellte an seinem 61. Geburtstag sein 6. autobiographisches Buch vor. Er hatte versprochen über seine Teilnahme am Songcontest „Doroga na Jaltu“ (Wege nach Jalta) und den dort errungenen 2. Platz ein Buch zu schreiben. Es ging um die Nachdichtung sowjetisch-russischer Lieder aus dem Großen Vaterländischen Krieg in der eigenen Landessprache. Im Studio seines „Vier Wind Hofes“ erlebten die Zuhörer einen interessanten Abend aus Lesung und Liedern. Wir nahmen teil an Erlebnissen, die einen tiefen Einblick in die hohe Qualität russischer Kulturarbeit und die freundschaftliche Seele der Menschen geben. Wir erlebten mit, welches Interesse und Desinteresse ihm nach seiner Rückkehr von den Medien, Veranstaltern und Bürgern entgegenkam. Der Mainstream schweigt, wie schon 2019, als er als erster Ausländer überhaupt in Sankt Petersburg den Kunstfriedenpreis bekam. Das Buch ist Zeitzeuge in einer kriegsgefährlichen Zeit, in der die Diplomatie versagt, auf dem Weg von Kultur und Kunst Brücken zu bauen. Gänsehaut, wenn sich bei seiner Darbietung im Kremlpalast 6000 Gäste von den Plätzen erheben-wie konnte er da weitersingen? Der Abend klang aus mit dem Lied „Leben in Frieden“ des großen chilenischen Sänger Viktor Jara, vorgetragen von dessen Landsmann Alejandro Soto und Tino Eisbrenner.

Das Buch ist erschienen in der Reihe „Texte zur Sache“ bei edition -bodoni.

Helga und Günter Friedensbündnis Neubrandenburg

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Aufruf zur Großdemo am 25.11.2023 in Berlin

Nein zu Kriegen – Rüstungswahnsinn stoppen