Impressionen vom 24. Hof (Scheunen) Fest(ival) “Musik statt Krieg” auf Eisbrenners Vier Winde Hof in Plath 29. August 2026
Das 24ste – ein Festival der Superlative! Tino integrierte seine Projekte von 2026 “Alles was BRECHT ist”, (gemeinsam mit Alejandro Soto Lacoste , bekannt aus Tinos Band Tatanka Yotanka), ELF, Eisbrenner, Lüül (Lutz Graf-Ulbrich), Fischer-Rodrian, Alexa und Jens sowie der Reunion von “Jessica” zu einem großartigen, künstlerischen Event mit allen anderen Mitwirkenden. Die Galerie von Sofia Eisbrenner war wiederum für die anwesenden Gäste zu bestimmten Zeiten geöffnet. Dieses Mal mit Glasmalereien von Peter Butschke, einem Musiker bekannt von der “Pension Volkmann” und natürlich ihren eigenen Bildern. Nach der Eröffnung des Festivals durch Sofia und Tino Eisbrenner, begann Peter Butschke mit seinem Bruder Arno den musikalischen Nachmittag. Er sang nachdenkliche Lieder, die die Zeit in der wir leben, charakterisierten. So auch Tucholskys : “Ich liebe die Menschen-aber die Leute mag ich nicht”! Auf den Punkt gebracht. Tino und Alejandro präsentierten Stücke aus dem Programm “Alles was BRECHT ist”, aber auch lateinamerikanische Lieder u.a. Victor Jaras Antikriegslied “El de recho de vivir en paz”. Im Freien präsentierte sich das “Ensemble Biryusa”, ein gemischter Chor, nicht nur weiblich/männlich, sondern mit Mitgliedern aus Russland, Kasachstan, der Ukraine und Deutschland, ansässig in Königs Wusterhausen. Sie pflegen die russische Kultur als Mittel zur Völkerverständigung. Natürlich durfte das russische Liebeslied “Katjuscha” nicht fehlen, aber auch Leonhard Cohens “Halelujah” spielten sie großartig. “Dorogoi dlinnaju”(Entlang der Straße), ein altes russisches Lied von Boris Fomin und Konstantin Podrewski, sangen sie in hoher Qualität. Bei uns wurde das Lied 1968 bekannt durch Mary Hopkins gecovertem “Those Were The Days”. Den Abschluss von “Biryusas” Darbietung bildete das Lied “Shuravli”, gesungen auf Russisch und Deutsch gemeinsam mit Tino Eisbrenner, so wie im Mai 2023 in Moskau auf dem Festival “Doroga na Jaltu”. Die sympathische Liedermacherin Corinna Gehre aus Jena, auch bekannt von vielen Auftritten mit Tino, begeisterte mit ihren emotionalen Liedern. Sie sang auch mit Alejandro Soto Lacoste gemeinsam. So das sowjetische Friedenslied von 1962 “Immer lebe die Sonne” (Pust wsegda budet solnzne). “ELF”-Eisbrenner-Lüül-Fischer-Rodrian. 3 Barden der Coronazeit, wie sie es selbst nannten war das zweite Projekt von Tino 2026. Zu den 3 Barden gesellte sich diesmal Alexa Fischer-Rodrian für das heutige Programm. Jens Fischer-Rodrian begann mit seinem Lied zu den Sanktionen gegen Dogru. Er bemerkte, daß er nach der Freilassung von Julian Assange nicht geglaubt hätte, so etwas wieder zu erleben. Aber weit gefehlt in dieser EU-Gesellschaft. Weitere Lieder zu Aufforderung die Friedensbewegung zu stärken, vor allem sich nicht spalten zu lassen folgten. Lüül, Westberliner, schilderte in seinem ersten Lied den Frontstadtcharakter der Inselstadt von Anfang an bis zur “Integration in die DDR” auf sehr humorvolle Art”. “Unser Meer ist der Wannsee und unsre Insel Westberlin”. Er schildert auch seine Deutschlandtournee mit “ELF” und den Erkenntnissen aus Rostock, Leipzig, Dresden sowie den Erfahrungen der “Ostbürger”. Top Act: JESSICA. Das Highlight. 40 Jahre nach der 100-Tage-Tour SPIELER 1986 fand das KreativteamTino Eisbrenner/ Andre Drechsler noch einmal zusammen. Mit dem Originalschlagzeuger Olli Becker und Oliver Siegmann bilden sie den Kern der 2026er JESSICA- Besetzung, die gekommen ist, um eine Weile zu bleiben. Auch das Bläsertrio von damals, Trompete, Saxophon, Posaune, ist fast im Original erschienen. Ein neues Album ist in Vorbereitung. Schon auf dem Ostrock-Klassentreffen in Neuruppin im Juli 2026 sorgten sie für Furore. Ein Riesenerfolg! Tino erinnerte alle Anwesenden daran, dass sie seit der SPIELER-Tour 40 Jahre älter geworden sind. Die Musik dieser Generation ist nicht die Musik von Johannes Heesters, sondern die von den Rolling Stones, Beatles, Policic und JESSICA. Die rote Mütze ist noch die von damals. Der Kopf ist bloß größer geworden. Aus Gründen. Und so wildentschlossen begann das Konzert in der Scheune auf dem Vier Winde Hof. In einer beeindruckenden Virtuosität und Leichtigkeit spielten sie JESSICA-Songs aus den 80er Jahren. “Bring mir die Sonne”, “Ich beobachte Dich” und natürlich den “Spieler” u.a. als lägen nicht 40 Jahre dazwischen. Kolossal! Ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten, Gäste, Helfer und Unterstützer, die ein gemeinsames Ziel haben: FRIEDEN.
- 24. Hof (Scheunen) Fest(ival) “Musik statt Krieg” auf Eisbrenners Vier Winde Hof in Plath 29. August 2026

























































