1. Mai Kampf- und Feiertag der internationalen Arbeiterklasse und aller Werktätigen
Das Friedensbündnis Neubrandenburg organisierte in diesem Jahr sein Programm am 1. Mai gemeinsam mit der Initiative “1 Million Stimmen für den Frieden” und der “Basispartei”. Der DGB Nordost hatte das sogenannte “Demokratiefest”, wie wir informiert wurden, in Ermangelung der Teilnahme von THW, Feuerwehr u.a., sowie damit verbundenen finanziellen Ausfällen, vom Marktplatz an den Brodaer Badestrand verlegt. Das Friedensbündnis stand an der Oberbachbrücke im Kulturpark Neubrandenburg. Es begann mit spritziger Ostrockmusik. Zum fünften Mal ist das Friedensbündnis beim “Demokratiefest” nicht dabei, weil es die Haltung der Gewerkschaften zur offiziellen Kriegspolitik der Bundesregierung nicht mittragen kann. Die vom DGB hervorgehobene Arbeitsplatzsicherung in Rüstungsbetrieben hält das Friedensbündnis für Arbeitsplätze des Todes und fordert die weitere zivile Nutzung der Betriebe. Die Mitglieder des Friedensbündnisses sammelten weiterhin Unterschriften für den Frieden und für das Volksbegehren “Zukunftsplan Kitas”, initiiert vom Landeskitaelternrat und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Es wird eine Verbesserung des Personalschlüssels in Kitas, Krippen und Horten gefordert. Sparmaßnahmen der Regierung in den sozialen Bereichen, insbesondere bei den Kleinsten, werden strikt abgelehnt. Kinder zählen zu den Schwächsten, sie haben keine Lobby. Zu den Schwächsten zählen auch die Kranken. Sie leiden unter der skandalösen, geplanten “Gesundheitsreform”. Bei Rüstung wird nie gespart!! Die Mitglieder des Friedensbündnisses führten sehr viele gute Gespräche, auch einige kontroverse. Passanten, die vom “Demokratiefest” kamen meinten, dass das, was an den Ständen des Friedensbündnisses und der Initiative “1 Million Stimmen für den Frieden” gezeigt sowie gesagt wurde, das Beste ist, was
sie heute sahen und hörten. Zur Freude aller Teilnehmer und Besucher herrschte ein sommerliches “Kaiserwetter”.





























