Ostermarschkundgebung des Friedensbündnisses Neubrandenburg am 4. April 2026

Die Ostermarschkundgebung war ein weiterer wichtiger Höhepunkt in unserem Kampf um Frieden auf der ganzen Welt, Völkerverständigung und internationale Solidarität. Sie richtete sich gegen Kriegstreiberei, Rüstungswahn, Wehrpflicht, Deindustriealisierung und den damit einhergehenden Sozialabbau sowie die Russophobie, die zum Grundpfeiler der gegenwärtigen innenpolitischen Agenda geworden ist. Mehr als 200 Bürger sind unserem Aufruf gefolgt und kamen zum Markt. Die Moderation der Veranstaltung übernahm, wie so oft, souverän Dr. Cornelia Nenz. Der musikalische Beitrag kam spritzig, auch bissig von Lutz Friedel  und Georg Hunkel, bekannt als “Collec Tiv”. sowie Heidi, der Tochter von Lutz Friedel. Sie begeisterte mit ihrem Lied “Soldat leg´ die Waffen nieder”. Da der angekündigte Hauptredner Tilo Gräser erkrankte, sprach Jürgen Kalkbrenner. Er spannte den Bogen von der Periode der friedlichen Koexistenz der 70er und 80er Jahre bis hin in die heutige Zeit der “kriegswütigen” Politik der gegenwärtigen Regierung und weiterer Parteien des Bundestages. Sabine Firnhaber, Viehzüchterin, kam von ihren Lämmern und sprach sich für Frieden ohne Wenn und Aber aus. Sie stimmte mit dem BSW im Kreistag von Ludwigslust-Parchim gegen die Prüfung, ob der Flugplatz Parchim für militärische Zwecke genutzt werden kann. Das Argument, daß damit Arbeitsplätze geschaffen werden, läßt sie nicht gelten.  Im “Ergebniss” dieser Arbeit würden Menschen in Kriegsgebieten leiden oder gar ihr Leben verlieren. Solche Kriegstreiberei darf nicht sein! Dann redete Helga. Sie sprach von dem massiven Ausbau Norddeutschlands zur NATO-Drehscheibe gen Osten. Besonders die Nord-und Ostseehäfen würden riesig ausgebaut. Ebenso Autobahnen, Schienen und Brücken. Wir wollen aber dass das Geld für den zivilen Ausbau, für Krankenhäuser, Schulen, den Pflegedienst, Straßenbau etc eingesetzt wird. Es unterliegt alles dem geheimen “Operationsplan D”. Wir wollen kein neues “Unternehmen Barbarossa” im 85. Jahr der Wiederkehr des vertragsbrüchigen Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion. Russland ist nicht unser Feind und Hände weg von Iran, Kuba und Gaza. Mit dem Gedicht “An meine Landsleute” von Bertolt Brecht beendete Roswitha die Veranstaltung. 

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