Montagsdemo am 16. März 2026 in Neubrandenburg

Trotz Kälte trafen sich wiederum ca. 40 Teilnehmer zur traditionellen Montagsdemonstration auf dem Neubrandenburger Marktplatz. Es ging wie immer um Frieden, Freiheit, Souveränität und gegen “Kriegstüchtigkeit” und um Probleme der aktuellen innen-und außenpolitischen Ereignisse unserer Zeit. Willi wertete die Schilderdemo vom vergangenen Montag als großen Erfolg aus und machte auf die nächste am 23. März aufmerksam, an der sich wieder viele Aktive beteiligen werden. Er ging dann auf die Landtagswahlen in Baden-Württemberg ein, wo die Grünen jetzt ein “Schlaraffenland” im Ländle errichten wollen. Busfahrten und das Fahren mit der “Schwäbschen Eisenbahn” sollen zukünftig kostenlos sein. Zunächst für ein Jahr. Die Finanzierung ist noch unklar. Mal sehen, was das wird! Er las dann den Teilnehmern der Demo einen Brief von Bianca Witzschel vor, einer Ärztin, die wegen ihrer Haltung und Aktivität zu den Coronamaßnahmen für 2 Jahre im Chemnitzer Gefängnis inhaftiert ist. Die Montagsdemonstranten hatten sie im Gefängnis angeschrieben. Sie lässt uns alle recht herzlich grüßen.  Am 21. März wird in der Gaststätte “Güterbahnhof” eine, von unserem Zahnarzt Dr. Roman Kubetschek, Ärzte für Aufklärung, initiierte Ausstellung “99 Fotos aus der Coronazeit” eröffnet. Beginn: !9.30 Uhr Eintritt frei. Unsere Ostermarschkundgebung am 4. April 2026 wirft ihre Schatten voraus. Die 10.000 gedruckten Flyer werden am nächsten Montag zum Verteilen ausgegeben. Helga berichtete von der Sitzung des Friedensbündnisses Norddeutschland am 15. März 2026 in Hamburg, an der über 30 Teilnehmer aus dem gesamten Norden Deutschlands anwesend waren. Dort standen u.a. im Fokus: die bundesweiten Schülerstreiks gegen die Wehrpflicht und der völkerrechtswidrige Angriff Israels und der USA auf den Iran sowie die wahnsinnige Aufrüstung der deutschen Häfen der Nord-und Ostsee, der gesamten Infrastruktur zur Drehscheibe der NATO als Aufmarschgebiet gegen Osten, also Russland. Der nächste bundesweite Schülerstreik ist übrigens  der 8. Mai 2026, der 81. Jahrestag der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus. Eva warf die Frage auf, warum denn eigentlich nur der Krieg in der Ukraine ein 
völkerrechtswidriger Angriff sein soll, aber unsere Regierung es ablehnt, den Angriffskrieg Israels und der USA als völkerrechtswidrig einzustufen. Dort kommt doch die Heuchelei und Verlogenheit unserer Regierung wieder einmal deutlich zum Vorschein. Angela, die vom Friedensgebet in der Johanniskirche kam, will den Optimismus für den Frieden nicht verlieren. Alle Bürger, Christen und Atheisten müssen sich angesichts der bedrohlichen Situation zusammenschließen, um dem Kriegstreiben ein Ende zu setzen. Heike Kammer, Menschenrechtsaktivistin, die viel in Lateinamerika arbeitete, sprach über unsere verlogene Medienlandschaft. Sie sehe sich jeden Tag die Tagesschau an, um zu wissen, wie das deutsche Volk verdummt und auf einen Krieg eingestimmt wird. In der Diskussion wurden auch Fragen zu Kuba gestellt. Nach Trumps Äußerungen ist Kuba bald das nächste Opfer seiner Aggressionen. Diese
Fragen blieben noch offen. Eines ist aber sicher: Das kubanische Volk wird kämpfen, trotz größter Repressionen durch die USA. Es kämpft schon seit 1959 sehr tapfer. Insgesamt ist nach der Demo einzuschätzen, dass sich uns immer mehr neue Teilnehmer anschließen. Jeden Montag entweder bei der Schilderdemo oder der Montagsdemonstration. Das ist ein wunderbarer Hoffnungsschimmer in unserem Friedenskampf. (FriedensBündnisNB)

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