Dokumentarfilm “Geschichte wiederholt sich” von und mit Wilhelm Domke-Schulz am 11. April 2026
Das Friedensbündnis Neubrandenburg und das BSW/BfN (Bürger für Neubrandenburg) luden zu einer Filmmatinee mit dem Dokumentarfilmer Wilhelm Domke-Schulz ein. Helga begrüßte den Gast und die Besucher. Sie stellte kurz den Werdegang von Wilhelm dar. Geboren 1956 in der Hauptstadt der DDR, lernte er Feinmechaniker, besuchte die Fachhochschule für Film und errang danach einen der wenigen Studienplätze für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg, wurde freier Dramaturg und machte sich 1991 als “domke-schulz-film” selbständig. Er produzierte über 70 Filme in Eigenregie, von denen viele international ausgezeichnet wurden. Darunter “Leben im Stillstand: ein Mittel Ost Tagebuch” 2003 in Chicago. Der vorgestellte Film “Geschichte wiederholt sich” gehört zur Reihe der Auseinandersetzung mit dem Banderakomplex, angefangen mit seiner Entstehung im 1. Weltkrieg, bis zum Staatsstreich in der Ukraine 2014 und dem anschließenden Bürgerkrieg gegen die Ostukraine/Donbass. Wilhelm setzt die Tradition des DDR Dok-Fims fort, wie wir es von Heynowsky & Scheumann kennen. Eingangs erläuterte er, wie die Idee zum Film entstand. Auf einer Ausstellung in Moskau, wo Beutewaffen aus dem jetzigen Ukrainekrieg gezeigt wurden, sah er deutsche Panzer “Leopard” und andere Waffen aus Deutschland und anderen NATO-Ländern. Die Ausstellung trug den Titel “Geschichte wiederholt sich”. Damit war sein Vorhaben geboren. So zeigt der Film Dokumentaraufnahmen des 2. Weltkrieges, auch aus der “Deutschen Wochenschau” und Privataufnahmen, in denen SS und Wehrmacht ihre Gräueltaten dokumentierten. Er stellt es in den Kontext zum aktuellen Kriegsgeschehen der NATO im Donbass. Nach dem Film betretenes Schweigen, dann Applaus für die aufrüttelnde mutige Arbeit zur Wahrheitsfindung. Die Moderation übernahm Harry Hahne (BSW/BfN). Eine der ersten Reaktionen, “das Leid ist zum Weinen”, einer andere “Ich kann nicht weinen. Ich empfinde nur Zorn”. Es entwickelte sich eine eineinhalbstündige, breitgefächerte Diskussion mit vielen Fragen an Wilhelm und Meinungsäußerungen zur aktuellen Politik, auch zur Kriegsbeteiligung Deutschlands. Die Veranstaltung wurde zu einer beeindruckenden Darstellung der Hintergründe der “Militärischen Sonderoperation” der Russischen Föderation, die von allen “Qualitätsmedien” ständig verschwiegen werden. Damit befördern sie die staatlich verordnete Russophobie zur Kriegstüchtigmachung der Bevölkerung.











